Amazon plant die große Revolution auf dem Ebookreader-Markt
Autor: cai am 6. Mai 2009Die Nachteile des des Ebookreaders Sony PRS-505 sind klein, dennoch plant Amazon genau in diese Lücke zu stoßen. Ein zu kleines Display und das Fehlen eines touch-Screens macht das Lesen von Zeitungen und das Arbeiten am Sony Ebookreader fast unmöglich.
Amazon plant nun die Revolution: Wie zahlreiche US-amerikanische Zeitungen berichteten – und noch mehr deutsche Web-Portale abschrieben – soll noch in diesem Jahr das Nachfolgemodell zum Kindle2 auf den Markt kommen, mit einem DinA4-Bildschirm, wodurch alle bisherigen Anzeigeprobleme gelöst werden sollen.
Die Verlage in den USA erwarten sich wahre Wunder: Die schon seit Jahren rückläufigen Abonnementen-Zahlen sollen mit Hilfe der neuen Technik und e-Paper-Abonnements stabilisiert werden. Über eine Mobilfunk-Schnittstelle soll der Besitzer des neuesten Kindle täglich die aktuelle Ausgabe der Zeitung seiner Wahl auf den Reader spielen können. Die lästige Papierfülle soll der Vergangenheit angehören.
Doch nicht nur die New York Times und Amazon hoffen auf diese Weise den dahinsiechenden Zeitungsmarkt retten zu können. Die auflagenstärkste US-Zeitung USA-Today und die englische Zeitung Financial Times stehen kurz vor einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Herrsteller Plastic Logic. 2010 soll ihr erster Ebookreader im DinA4-Format auf den Markt kommen und dank des Plastik-Gehäuses noch widerstandsfähiger sein als alle bisherigen Modelle auf dem Markt.
Das Zeitung-Lesen der Zukunft könnte auf diese Weise nicht nur umweltschonend, sondern Dank der wegfallenden Druckkosten auch noch um einiges billiger werden. Auf ein allumfassendes Arbeitsgerät müssen die User vorläufig allerdings noch warten.