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eBook Reader Neuheiten: Was uns 2010 erwartet – Zwischen eReader und Tablet-PC

Autor: cai am 31. Dezember 2009
Dezember31

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu, es stand ganz im Zeichen von Neuentwicklungen im eBook Reader-Segment. Mit dem Sony PRS 600 Touch ist der erste eReader, der auch zum Arbeiten geeignet ist, auf den deutschen Markt gekommen. Auch der Marktführer Amazon hat seinen Kindle nach Deutschland gebracht. Doch im kommenden Jahr wird der eReader-Markt erneut gehörig durcheinander gewirbelt werden, die neuen eReader vom „Que“ bis zum „Pocketbook 302“, vom „Asus Eee“ bis zum „Nook“ lassen die Unterschiede zu Tablet-PCs verschwimmen. Was uns 2010 erwartet.

Plastic Logic „Que“

Am 7. Januar startet die Consumer Electronic Messe in Las Vegas. Dort stellt Plastic Logic seinen eBook Reader „Que“ vor. Eigentlich ist der Name eBook Reader untertrieben, denn der „Que“ kann mehr. Dank des biegsamen DinA4-Displays sollen auch Zeitungen, so genannte ePaper, komfortabel darstellbar sein. Das studentische wie geschäftliche Arbeiten wird dank des Touchscreens und der hohen Dateikompatibilität des „Que“ endlich auch mit einem eReader möglich sein. Lesen sie mehr über den Plastic Logic proReader Que und sehen sie sich ein neues Testvideo hier an.

Pocketbook 302

Kaum ist das Pocketbook 301 auf dem deutschen Markt eingetrudelt, wird auch schon das Nachfolgemodell angekündigt. Ab Februar soll der 302 hierzulande erhältlich sein. Das Besondere: Die Bedienung wird dann über einen Touchscreen möglich sein. Zwar stellt Pocketbook den neuen eReader nicht selbst her und kann die Hardwareentwicklung nicht selbst vorantreiben, dafür sind sie der Konkurrenz in puncto Software weit voraus. Lesen.net zufolge soll der Pocketbook 302 mit WLAN und 3G-Schnittstelle ausgestattet sein und mit einem Anschluss für eine externe Tastatur versehen sein. Auch Pocketbook setzt so auf die Ausweitung der Benutzbarkeit beim 302 im Gegensatz zum Vorgänger der ersten Generation.

Barnes&Noble „Nook“

Zwar ist der „Nook“ noch nicht in Deutschland erhältlich, aber in den USA startet bereits die Auslieferung des eBook Reader aus dem Hause Barnes&Noble. Erste Testberichte zum mit zwei Bildschirmen ausgestatteten eReader, einem LC-Farbdisplay mit Touch-Funktion und einem eInk-Bildschirm, sind bereits veröffentlicht. Wann Barnes&Noble den „Nook“ nach Deutschland bringen wird, ist bislang noch nicht klar.

Asus Eee-Reader

Asus hat bereits im vergangenen Jahr einen eReader-Prototypen vorgestellt. So ähnlich wird wohl auch der in diesem Jahr vor der Veröffentlichung stehende eBook Reader der Taiwanesen aussehen. Er verfügt über zwei Bildschirme und ist wie ein herkömmliches Buch zusammenklappbar. Zudem soll er zum multimedialen Alleskönner werden und auch Internetanwendungen möglich machen. Das alles zum Kampfpreis von unter 200 Euro. Gesteuert kann er wohl über einen Touchscreen und eine virtuelle Touch-Tastatur werden. Damit sind dann auch Notizen und Anmerkungen möglich, der eReader entwickelt sich zum Mini-PC.

Zwischen eBook Reader und Tablet

Ende Januar soll Medienberichten zufolge der Apple Tablet nach langjähriger Entwicklung das Licht der Welt erblicken. Den neuen eReader, die weit mehr können als nur eBooks anzeigen, wird der wahrscheinlich iSlate heißende superflache Tablet-PC technisch doch etwas voraus haben. Angeblich soll die Mischung aus eReader und Netbook über eine haptische und berührungsempfindliche Oberfläche zur noch komfortableren Steuerung verfügen. D.h. ist man beispielsweise im Schreibmodus, bildet sich eine fühlbare Tastatur ab, die sich nach Beendigung des Schreibens wieder zurückbildet. Mit dem Apple Tablet werden im kommenden Jahr die Unterschiede zwischen Smartphones, Tablets, Smartbooks und eBook Readern noch weiter verschwimmen.

Lesen Sie die neuesten kommentierten Nachrichten rund um eReader auf dem Blog von eBookReader-Vergleich.de und weitere Artikel über die Neuheiten der CES hier.



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