Ebook Reader Sony PRS-505 im Uni-Alltag-Test
Autor: cai am 21. April 2009Eine typische Situation im geisteswissenschaftlichen Studentenleben: Ein Freund hat einen Text, den man entweder korrigieren soll oder einfach gerne lesen würde. Der Versuch mit dem Sony Ebook Reader dies unkompliziert zu schaffen, schlägt im Uni-Alltags-Test jedoch fehl.
Ein Freund hat seine Magisterarbeit auf einem herkömmlichen USB-Stick gespeichert. Allein das Anschließen an den ebook-Reader gestaltet sich kompliziert, ein passendes Kabel ist von Nöten. Schon steht man vor dem nächsten, nun sogar unlösbaren Problem: Wie bekomme ich ohne PC eine Datei von einem externen Speichergerät auf den Reader?
Gar nicht, lautet die traurige Antwort. Anders als bei der ProDuo- und SD-Karte erkennt der Ebook Reader von Sony den USB-Stick nicht als externen Speicher, die Datei anzusehen oder zu überspielen ist ohne PC unmöglich.
Also schnell zu einem PC. Mein Freund hat die Datei, da sie korrigiert werden soll, als doc-Dokument gespeichert. Per Drag and Drop zwar kinderleicht aufzuspielen, aber anschließend auf dem Reader nicht anzusehen. Außer man konvertiert die Datei ins PDF-Format, doch auch dann ist der lästige Umweg über einen PC von Nöten.
Fazit: zwei mal Minus, einmal Plus – für die Unmöglichkeit vom Reader direkt auf einen USB-Stick zuzugreifen und für die Unmöglichkeit einfache Textdokumente anzusehen zwei negative Bewertungen im Uni-Alltag-Test – für die Möglichkeit, den PRS-505 als Zwischenspeicher im Sinne eines USB-Sticks oder einer externen Festplatte zu nutzen, immerhin ein kleines Plus.

Wenn man jemandem etwas unkompliziert auf seinen Reader kopieren möchte, spielt man es am besten auf eine Speicherkarte und leiht ihm die Karte.