Ebookreader-Interview mit interessanten Details
Autor: dominik am 5. April 2009Während Christian gerade die letzten Vorbereitungen für seine Abenteuer-Reise mit dem Ebookreader von Sony trifft, habe ich mich etwas auf eine virtuelle Reise gemacht und gleich ein interessantes Fundstück zu Tage gefördert.
Gerade gefunden: Bei Boersenblatt.net wurde am 24.02.09 ein Interview rund um den Sony Ebookreader veröffentlicht, das ein paar interessante Details und Zahlen verrät.
Interessant finde ich, dass Sony weltweit bereits mehr als 300.000 Ebookreader verkauft hat. Hätte ich gar nicht gedacht, dass die Lesegeräte doch schon so oft über die Ladentheke gegangen sind. Anscheinend hinkt Deutschland mit der Entwicklung (oder Verbreitung) mal wieder etwas hinterher: Hier sind Ebooks ja doch immer noch ein Nischenmarkt.
Interessant finde ich auch, dass es zur Markteinführung der Sony Ebookreader bereits mehr als 1.000 Ebooks gibt, die im Sony-eigenen (?) EPUB Format vorliegen. Und Sony scheint die Verlage aktiv zu unterstützen, dass es schnell mehr werden.
Eine interessante Information gibt es zum Thema “Ebook-Preise”:
Die Erfahrung in anderen Märkten hat gezeigt, dass die Konsumenten einen Preis für E-Books erwarten, der deutlich unterhalb des Ladenpreises der jeweils aktuell lieferbaren Version eines Titels liegt. Wie empfehlen daher [Verlagen], elektronische Bücher 10-20 % günstiger als die aktuelle Print-Ausgabe anzubieten. Grundsätzlich legen jedoch die Verlage die Preise für ein E-Book fest.
Ich würde ja schon eher zu 20% (oder mehr) Preisnachlass tendieren: Schließlich fallen bei Ebooks keine Rohstoff-Kosten an, was sich bitteschön auch im Preis widerspiegeln soll.
Das vollständige Interview kann man hier nachlesen.