Ebookreader Sony PRS 505 setzt auf EPUB- statt auf PDF-Dateien – Warum?
Autor: cai am 29. Mai 2009Der Ebookreader Sony PRS 505 wirbt mit einer besonderen Mobilität und leichten Benutzung. Doch dann stellt sich die Frage, warum der japanische Hersteller auf das noch nicht wirklich weit verbreitete epub-Format für Dateien setzt und nicht auf das bekannte und leicht zugängliche PDF-Format zur Darstellung von Dateien?
Zunächst ein paar Informationen zu epub-Dateien: Der epub-Standard wurde 2007 von International Digital Publishing Forum (IDPF) entwickelt. Der größte Vorteil: Auf epub basierende E-Books erlauben eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Bildschirmgröße des jeweiligen Readers.
Im Gegensatz dazu wird der Text beim PDF-Format wie im gedruckten und anschließend digitalisierten Buch angezeigt. Das kann vor allem auf kleinen Bildschirmen zum großen Problem werden, da der Leser zum ständigen hin- und herscrollen gezwungen ist. Meine eigene Erfahrung mit der Darstellung von PDF-Dateien auf dem Ebookreader Sony PRS 505 bestätigen das Anzeigeproblem.
Sony setzt bei seinen ersten Ebookreadern auf dem Markt, dem PRS 505 und dem PRS 700, auf das neue Format und arbeitet dabei mit dem Online-Shop von Libri zusammen. Auch das BeBook des chinesischen Herstellers Jinke setzt auf ebook-Dateien im epub-Format.