April21
Der Anfang in der Uni ist seit dieser Woche gemacht, die ersten Reaktionen der Umgebung auf den Ebookreader Sony PRS 505 aufgenommen. Der Tenor ist durchwachsen, vor allem weil die Unitauglichkeit noch fragwürdig ist.
“Zum Lesen ja ganz gut, aber meinen Laptop brauche ich dennoch, oder?”, fragte mich ein Komilitone. Er hat Recht, die erste Version des Sony ebook-Readers bringt keine signifikanten Arbeitsverbesserungen.
Doch wenn Sony geschickt arbeitet, dürfte dieses Urteil wohl spätestens mit dem Nachfolgemodell der Vergangenheit angehören. Zudem drängen auch andere Anbieter auf den Markt: Fujitsu bietet mit dem FLEPia in Japan bereits einen Reader an, der das Arbeiten nicht nur in der Uni revolutionieren könnte.

Ausgestattet mit einem Farbdisplay, SD-Kartensteckplatz, Mini-USB-Anschluss, einem Bluetooth- und WLAN-Modul, sowie einem Touchsreen wird der Laptop im Uni-Alltag fast unnütz gemacht. Per Suchfunktion und virtueller Tastatur können Begriffe in einem Dokument wie an einem PC kinderleicht gefunden werden und kurze Notizen auf der virtuell dargestellten Seite hinterlassen werden.
Durch die Möglichkeit per WLAN ins Internet zu gehen, könnten die im Uni-Alltag neuerdings oftmals in einem virtuellen Seminarraum ausgelegten Texte für die Kurse bequem downgeloadet, anschließend verwaltet und überall gelesen sowie bearbeitet werden. Der enorme Aufwand, Bibliotheken mit Download-Stationen a la Hugendubel auszustatten, wäre damit geschickt umgehbar (auch wenn das natürlich vollkommene Zukunftsmusik ist).
Der Flepia kostet auf dem japanischen Markt momentan umgerechnet rund 700 Euro. Bei einem minimalen Gewicht von 385 Gramm und einer Akkulaufzeit von 40 Stunden sind die Werte des Ebookreaders mit einem 8-Zoll-Bildschirm aus dem Hause Fujitsu ausgezeichnet.
Doch bis zu seiner Veröffentlichung auf dem deutschen Markt dürfte noch einige Zeit vergehen – und bis dahin kann sich der Technik-Freund bequem mit dem Ebookreader Sony PRS-505, der auch um einiges günstiger ist, seine Freizeit mit Romanen und Erzählungen vertreiben.