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Studenten testen eBook Reader

eBook Reader Neuheiten: Was uns 2010 erwartet – Zwischen eReader und Tablet-PC

Dezember31

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu, es stand ganz im Zeichen von Neuentwicklungen im eBook Reader-Segment. Mit dem Sony PRS 600 Touch ist der erste eReader, der auch zum Arbeiten geeignet ist, auf den deutschen Markt gekommen. Auch der Marktführer Amazon hat seinen Kindle nach Deutschland gebracht. Doch im kommenden Jahr wird der eReader-Markt erneut gehörig durcheinander gewirbelt werden, die neuen eReader vom „Que“ bis zum „Pocketbook 302“, vom „Asus Eee“ bis zum „Nook“ lassen die Unterschiede zu Tablet-PCs verschwimmen. Was uns 2010 erwartet.

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Wie erstelle ich ein eBook? Pdf-Datei in das eBook-Standard-Format ePub konvertieren

Dezember30

Wie kann ich mein eigenes eBook im ePub-Format erstellen, damit ich dem Anzeigeproblem von pdf-Dateien entgehe? Entweder ich setze auf den Kindle und umgehe ePub- und pdf-Dateien. Oder ich nehme einen eReader wie den Sony PRS 600 Touch, mit großer Dateikompatibiltät und erstelle mein eBook im ePub-Format einfach selbst. Dafür empfehle ich die kostenlose Software Calibre. Lesen sie hier meinen Testbericht.

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Amazon plant die große Revolution auf dem Ebookreader-Markt

Mai6

Die Nachteile des des Ebookreaders Sony PRS-505 sind klein, dennoch plant Amazon genau in diese Lücke zu stoßen. Ein zu kleines Display und das Fehlen eines touch-Screens macht das Lesen von Zeitungen und das Arbeiten am Sony Ebookreader fast unmöglich.

Amazon plant nun die Revolution: Wie zahlreiche US-amerikanische Zeitungen berichteten – und noch mehr deutsche Web-Portale abschrieben – soll noch in diesem Jahr das Nachfolgemodell zum Kindle2 auf den Markt kommen, mit einem DinA4-Bildschirm, wodurch alle bisherigen Anzeigeprobleme gelöst werden sollen.

Die Verlage in den USA erwarten sich wahre Wunder: Die schon seit Jahren rückläufigen Abonnementen-Zahlen sollen mit Hilfe der neuen Technik und  e-Paper-Abonnements stabilisiert werden. Über eine Mobilfunk-Schnittstelle soll der Besitzer des neuesten Kindle täglich die aktuelle Ausgabe der Zeitung seiner Wahl auf den Reader spielen können. Die lästige Papierfülle soll der Vergangenheit angehören.

Doch nicht nur die New York Times und Amazon hoffen auf diese Weise den dahinsiechenden Zeitungsmarkt retten zu können. Die auflagenstärkste US-Zeitung USA-Today und die englische Zeitung Financial Times stehen kurz vor einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Herrsteller Plastic Logic. 2010 soll ihr erster Ebookreader im DinA4-Format auf den Markt kommen und dank des Plastik-Gehäuses noch widerstandsfähiger sein als alle bisherigen Modelle auf dem Markt.

Das Zeitung-Lesen der Zukunft könnte auf diese Weise nicht nur umweltschonend, sondern Dank der wegfallenden Druckkosten auch noch um einiges billiger werden. Auf ein allumfassendes Arbeitsgerät müssen die User vorläufig allerdings noch warten.

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Fujitsu ist beim Thema Ebookreader Sony dicht auf den Fersen

April21

Der Anfang in der Uni ist seit dieser Woche gemacht, die ersten Reaktionen der Umgebung auf den Ebookreader Sony PRS 505 aufgenommen. Der Tenor ist durchwachsen, vor allem weil die Unitauglichkeit noch fragwürdig ist.

“Zum Lesen ja ganz gut, aber meinen Laptop brauche ich dennoch, oder?”, fragte mich ein Komilitone. Er hat Recht, die erste Version des Sony ebook-Readers bringt keine signifikanten Arbeitsverbesserungen.

Doch wenn Sony geschickt arbeitet, dürfte dieses Urteil wohl spätestens mit dem Nachfolgemodell der Vergangenheit angehören. Zudem drängen auch andere Anbieter auf den Markt: Fujitsu bietet mit dem FLEPia in Japan bereits einen Reader an, der das Arbeiten nicht nur in der Uni revolutionieren könnte.

flepia

Ausgestattet mit einem Farbdisplay, SD-Kartensteckplatz, Mini-USB-Anschluss, einem Bluetooth- und WLAN-Modul, sowie einem Touchsreen wird der Laptop im Uni-Alltag fast unnütz gemacht. Per Suchfunktion und virtueller Tastatur können Begriffe in einem Dokument wie an einem PC kinderleicht gefunden werden und kurze Notizen auf der virtuell dargestellten Seite hinterlassen werden.

Durch die Möglichkeit per WLAN ins Internet zu gehen, könnten die im Uni-Alltag neuerdings oftmals in einem virtuellen Seminarraum ausgelegten Texte für die Kurse bequem downgeloadet, anschließend verwaltet und überall gelesen sowie bearbeitet werden. Der enorme Aufwand, Bibliotheken mit Download-Stationen a la Hugendubel auszustatten, wäre damit geschickt umgehbar (auch wenn das natürlich vollkommene Zukunftsmusik ist).

Der Flepia kostet auf dem japanischen Markt momentan umgerechnet rund 700 Euro. Bei einem minimalen Gewicht von 385 Gramm und einer Akkulaufzeit von 40 Stunden sind die Werte des Ebookreaders mit einem 8-Zoll-Bildschirm aus dem Hause Fujitsu ausgezeichnet.

Doch bis zu seiner Veröffentlichung auf dem deutschen Markt dürfte noch einige Zeit vergehen – und bis dahin kann sich der Technik-Freund bequem mit dem Ebookreader Sony PRS-505, der auch um einiges günstiger ist, seine Freizeit mit Romanen und Erzählungen vertreiben.

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Ebook-Trend: Teurer Ebook-Einstieg bei Hugendubel

April11

Ein Buchhändler prescht vor: Die Münchner Buchhandlung Hugendubel bietet seit 09.04.09 auf seiner Internetseite ein großes Sortiment an Ebooks an, die man direkt herunterladen kann. Bisher sind es schon 30.000 Titel, die ich mir über die Online-Buchhandlung holen kann. Und ab Herbst soll es dann in den stationären Buchhandlungen von Hugendubel auch sog. Downloadstationen geben, über die ich mir Ebooks direkt auf meinen Ebookreader (in unserem Fall also den Ebookreader Sony) laden kann.

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Neuer Shop: Nun bietet auch der Online-Shop von Hugendubel ein großes Sortiment an Ebooks an

Damit werden die Ebooks natürlich immer interessanter – für mich als Besitzer eines Ebookreaders und auch für den Buchhandel, der sich offenbar redlich bemüht, diesen Trend nicht zu verschlafen. Freilich sollte man aus meiner Sicht auch aufpassen, dass man den Start nicht durch zu teure Preise für die Ebooks vermasselt: Ich finde es nicht gerechtfertigt, dass ein Ebook z.B. im Online-Shop von Hugendubel fast zum selben Preis angeboten wird wie das rohstoffverschlingende Pendant.

Ein paar Beispiele aus dem Hugendubel Ebook Online-Shop:

  • Krimi: “Der falsche Tote” kostet als Ebook 7,00 Euro, als Taschenbuch 7,95 Euro.
  • Satire: “Das böse München” kostet als Ebook 11 Euro, als Taschenbuch 12,95 Euro.

Also wirklich kaum ein Unterschied. So wird das nichts. Bleibt zu hoffen, dass die Preise sinken, wenn immer mehr Leute sich einen Ebookreader zulegen. Auch deshalb will Hugendubel verstärkt die Ebookreader-Geräte verkaufen. Bisher setzt man vor allem auf den Ebookreader von Sony, der im Vergleich mit anderen Geräten ganz gut abschneidet – Hugendubel möchte neben diesem Gerät aber bald auch andere Ebookreader mit größerem Speicherplatz anbieten. Mal sehen, was kommt.

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Nicht nur Deutschland hinkt hinterher

April8

Warum ist Deutschland immer später dran? In den USA gibt es seit einiger Zeit schon den neuen Ebookreader von Sony – inklusive Touchscreen, Leselicht für die Nacht, Notizfunktion, Suchfunktion. Alles Funktionen, die man im aktuellen Model PRS 505 nocht nicht vorfindet. Vor allem den Touchscreen kann man in der derzeit in Deutschland erhältlichen Version des Ebookreaders schon schmerzlich vermissen.

Aber – kleiner Trost: Bei der nächsten Ebookreader-Generation scheinen auch die USA hintendran zu sein. Ich habe gerade dieses Video entdeckt, das einen extrem schmalen Ebookreader im DIN A4 Format zeigt, der in Japan vorgestellt wurde:

Also: Mir gefällts. Wär doch ne tolle Sache, wenn man da nicht nur Bücher lesen kann, sondern ich auch meine Vorlesungs-Notizen direkt eingeben kann. Ein Wunschtraum wird aber noch bleiben, dass meine Notizen dann gleich praktikabel in ein “Times-New-Roman” PDF-Dokument umgewandelt werden und ich das ganze dann daheim ausdrucken kann. Aber man kann ja von einem neuen Uni-Alltag träumen. Wer weiß, vielleicht ist er gar nicht mehr soweit entfernt …

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Ebookreader-Interview mit interessanten Details

April5

Während Christian gerade die letzten Vorbereitungen für seine Abenteuer-Reise mit dem Ebookreader von Sony trifft, habe ich mich etwas auf eine virtuelle Reise gemacht und gleich ein interessantes Fundstück zu Tage gefördert.

Gerade gefunden: Bei Boersenblatt.net wurde am 24.02.09 ein Interview rund um den Sony Ebookreader veröffentlicht, das ein paar interessante Details und Zahlen verrät.

Interessant finde ich, dass Sony weltweit bereits mehr als 300.000 Ebookreader verkauft hat. Hätte ich gar nicht gedacht, dass die Lesegeräte doch schon so oft über die Ladentheke gegangen sind. Anscheinend hinkt Deutschland mit der Entwicklung (oder Verbreitung) mal wieder etwas hinterher: Hier sind Ebooks ja doch immer noch ein Nischenmarkt.

Interessant finde ich auch, dass es zur Markteinführung der Sony Ebookreader bereits mehr als 1.000 Ebooks gibt, die im Sony-eigenen (?) EPUB Format vorliegen. Und Sony scheint die Verlage aktiv zu unterstützen, dass es schnell mehr werden.

Eine interessante Information gibt es zum Thema “Ebook-Preise”:

Die Erfahrung in anderen Märkten hat gezeigt, dass die Konsumenten einen Preis für E-Books erwarten, der deutlich unterhalb des Ladenpreises der jeweils aktuell lieferbaren Version eines Titels liegt. Wie empfehlen daher [Verlagen], elektronische Bücher 10-20 % günstiger als die aktuelle Print-Ausgabe anzubieten. Grundsätzlich legen jedoch die Verlage die Preise für ein E-Book fest.

Ich würde ja schon eher zu 20% (oder mehr) Preisnachlass tendieren: Schließlich fallen bei Ebooks keine Rohstoff-Kosten an, was sich bitteschön auch im Preis widerspiegeln soll.

Das vollständige Interview kann man hier nachlesen.

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