Ebook-on-Tour.de

Studenten testen eBook Reader

Ebook Reader Sony PRS-505 on tour

April15

Wenn moderne Technik Natur trifft, entstehen nicht nur ansehnliche Bilder, sondern stets auch Brüche in der Wahrnehmung. Hier ein kleiner Auszug.

ebook1

Das Design des Ebook Reader kann auch mit modernster Kunst aus dem  21. Jahrhunderts mithalten. Ein Vergleich mit dem Guggenheim Museum in Bilbao zeigt dies deutlich.

ebook4

Stimmen zum Ebook Reader von Sony

April12

Keine Frage, der Ebook Reader von Sony erregt stets die Aufmerksamkeit eurer Umgebung. Ob in der Straßenbahn, U-Bahn oder dem Bus, ob in Deutschland oder Frankreich, ob in einem Cafe oder unter Freunden daheim, schnell wird die Frage der Fragen gestellt: Was ist das, wie funktioniert es und wozu ist es da?

Die Antworten variieren nur wenig, die Reaktionen der vielen Interessenten sehr wohl. Hier ein Auszug von Stimmen zum aktuellen Ebook Reader PRS-505 aus dem Hause Sony.

Thomas (28): “Ich glaube nicht, dass so ein Reader das gute alte Buch ablösen kann. Ich mag es einfach, das echte Papier und mit seiner Geschichte, die Geschichte des Buches zu lesen. Außerdem ist es doch der größte Vorteil von einem Buch vollkommen unabhängig zu sein. Beim Ebook-Reader muss ich hingegen immer wieder an einen Laptop oder zu einer Steckdose. Das schränkt ein.”

ebook21

Julia (24): “Ich glaube, in dem Gerät steckt noch großes Potential. Es ist der erste Reader aus dem Hause Sony. Deswegen sind die kleinen Fehler, wie das mangelhafte Lesen von PDF-Dateien, das Fehlen eines Touch-Screens und eines eigenen Internetzugangs verzeihbar. Dafür bin ich sehr mobil und muss nicht immer mehrere Bücher mitnehmen. Die nächste Generation wird mit Sicherheit über das bloße Anzeigen von Büchern hinausgehen und auch für Arbeitszwecke sinnvoll sein.”

ebook33

Peter (39): “Ich bin ständig unterwegs und finde es ermüdend, immer so viel Papier mit mir rumschleppen zu müssen, seien es Bücher oder auch Zeitungen. Auf den ebook-Reader kann ich mir morgens ein Buch und e-Paper-Zeitung aufspielen und bin den ganzen Tag versorgt, ob im Flieger, der Bahn oder sonstwo. Meinen iPod kann ich dank der Musik-Abspiel-Funktion auch getrost zu Hause lassen. Schade finde ich nur, dass es keinen Internetzugang gibt. Aber dafür habe ich ja ohnehin mein Handy, dessen Daten ich per Karte kinderleicht auf den ebook-Reader aufspielen kann.”

…und der Akku hält

April10

Ein trauriger Moment: Man will Musik-hören, im Internet surfen oder nur kurz etwas aufschreiben, aber der Akku des entsprechenden Gerätes ist leer. Zwar gibt es zumindest einen Laptop, den 100-Dollar-Laptop, der dank einer Kurbel zumindest kurzzeitig mechanisch aufgeladen werden kann – der Absatzmarkt des Produkts aus dem Projekt One-Laptop-Per-Child-Projekts (OLPC) sollte vor allem die Dritte Welt sein, in der das Stromnetz zuweilen recht dürftig ausgebaut ist. Der Ebook-Reader hat hingegen keine händische Auflademöglichkeit.

Da Sony zudem kein Netzgerät mitliefert, sondern der PRS-505 ab Werk lediglich mit einem USB-Kabel an einem PC aufgeladen werden kann, schienen mir die Probleme für die Fahrt von München an die französischen Atlantikküste schon vorprogrammiert zu sein. Doch ich wurde überrascht.

Spätestens am zweiten Tag der 1400 km langen Fahrt hatte die Stunde des Lesegräts geschlagen. Unter den Mitfahrern sind die wesentlichen Gespräche bereits geführt worden, jeder beschäftigte sich hauptsächlich mit sich. Ich war dabei den Akku des Sony Ebook-Readers ausgiebig zu testen. Nachdem ich das bereits vorinstallierte Buch ‘Wer bin ich – und wenn ja wieviele?’ von David Precht gelesen hatte, machte ich mich an den vor der Abfahrt kinderleicht und kostenlos aufgespielten ‘Tacitus’ heran.

ebook7

Da die Sony-eigene Download-Plattform momentan leider hauptsächlich englische Bücher anbietet, waren die gesammelten Werke des römischen Geschichtsschreiber nicht auf deutsch verfügbar – doch die Zeit wird die Lücke nicht nur bei ebooks, sondern auch bei den verfügbaren Ebook-Readern auf dem deutschen Markt, die Dominik gestern so treffend beschrieben hat, schon noch schließen.

Sony hat mit dem PRS-505 weitere Entwicklungsstufen durchaus offen gehalten wie einen Touch-Screen, eine kleine Tastatur oder einen Farbbildschirm, sowie eine größere Download-Plattform für deutsche eBooks und ein herkömmliches Ladegerät im Lieferumfang, aber in puncto Akku sind die Japaner bestens aufgestellt. Nach einer zwölfstündigen Fahrt und vier Testern im Akkord lief der PRS-505 immer noch. Erst am heutigen Morgen wiesen einige Ausfallerscheinungen auf einen leeren Akku hin, obwohl die Anzeige immer noch einen Strich anzeigt.

Fazit: ein Plus und ein Minus – das Plus für die enorme Akkulaufzeit, das Minus für die noch fehlenden Entwicklungsstufen, die aber sicher noch kommen werden.

Musik im MP3-Format auf dem Sony Ebook-Reader hören

April5

Mein iPod ist zwei Tage vor der Abfahrt natürlich kaputt.  Gut, dass der Sony Ebook-Reader auch Musik abspielen kann. Zwar nur MP3-Dateien,  aber das ist ohnehin das bevorzugte Format für digitale Musik. Ich war gestern bereits ganz erstaunt darüber, dass der Ebook-Reader einfach per Drag & Drop und ohne eine Software mit PDF-Dateien zu befüllen ist, auch wenn es beim Anzeigen des Textes am Ende doch Probleme gab.

Beim Abspielen der Musik im MP3-Format hingegen gibt es keinerlei Probleme. Der Ebook-Reader lässt sich wieder kinderleicht per Drag & Drop beladen, bei 160 MB Speicherkapazität sind aber nur knappe 20 Lieder auf der Festplatte speicherbar. Um diesem Problem vorzubeugen hat Sony jedoch sowohl einen SD-Karten- als auch einen Pro-Duo-Karten-Steckplatz in das Gerät integriert. Musik auf zwei Karten mit einem maximalen Speicher von 16 Gigabyte kann ich auf diese Weise bequem hören.

sony_052

Ein Sonchronisieren oder Überspielen der Daten von einer der Karten auf den Reader ist nicht nötig, der PRS-505 erkennt, dass die MP3-Dateien extern  gespeichert sind und spielt sie ohne lange Ladezeiten einfach ab. Wer die Funktion des Musikhörens über Lautsprecher bevorzugt, wie es einige Handys anbieten, wird leider enttäuscht. Der Klang über herkömmliche Kopfhörer sollte jedoch ausreichen, schließlich hören sich die Töne rauschfrei und klar an. Und ein Ersatz für meine Stereoanlage kann der Ebook-Reader natürlich nicht sein – aber so kurz vor der Tour zumindest für meinen MP3-Player.

Fazit: zweimal Plus, einmal mehr für die kinderleichte Bedienung, zum zweiten für das problemlose Abspielen der Musi im MP3-Format

posted under Sony PRS 505 | 2 Comments »

PDF-Datei auf dem Sony ebook-Reader lesen

April4

Endlich ist meine Hausarbeit fertig. Nachdem ich schon lange von Word enttäuscht bin, habe ich diesmal mit dem kostenlosen Programm open.office geschrieben. Der Vorteil: Ich kann mit einem Klick den Text in ein PDF-Dokument umwandeln. Mein Sony ebook-Reader kann PDF-Dateien der Beschreibung zufolge ebenfalls lesen.

Doch manch ein Tester unkte bereits, das Format mache dem PRS-505 einige Probleme bei der Darstellung. Mal sehen. Die mitgelieferte Software zum Erstellen einer eigenen Bibliothek installiere ich erstmal nicht – schließlich sind Monopolisten, die ihr Produkt nur mit ihrer Software zugänglich machen nicht mein Ding. Mal sehen, ob Sony auch dazu gehört.

ebook-reader-sony2

Ich stecke das eBook per USB an meinen PC an. Er erkennt das Wunderding der Technik auf Anhieb als Wechseldatenträger und fragt, was ich machen möchte. Ich öffne ihn und ziehe meine Hausarbeit im PDF-Format per Drag and Drop kinderleicht in den passenden Ordner des Reader. Schließlich will ich mir meine Arbeit noch einmal durchlesen, aber dabei keine 25 Seiten mit mir herumtragen.

Ich öffne das neue Dokument auf dem eBook-Reader von Sony. Es wird zu klein dargestellt, ich erkenne keinen einzigen Buchstaben. Ich drücke die Vergrößerungstaste, das Display des PRS-505 erklärt mir, gerade im Formatierungsprozess zu stecken. Doch Vergrößern lässt sich das Bild nicht, stattdessen wird es nur vom oberen zum unteren Bildschrimrand hin und her geschoben.

Damit sind die ersten Vor- und Nachteile des eBook Readers PRS-505 aus dem Hause Sony bereits ausgemacht: Zwar lässt er sich auch ohne Software kinderleicht per Drag & Drop befüllen, doch die PDF-Datei wird nicht lupenrein angezeigt. Ein Plus und ein Minus für den Anfang, auch wenn ich das Problem mit der mangelhaften Darstellung der PDF-Datei hoffentlich noch in den Griff bekomme.

Der erste Gehversuch mit dem neuen Sony ebook-Reader

April2

Hoffnungsvoll bestellt, schnell bei mir zu Hause angekommen und voller Vorfreude ausgepackt: Die Rede ist vom neuen Sony ebook-Reader. Seit gestern halte ich ihn in den Händen, nur magere zwei Tage hatte der Direktversand von Sony in mein Wohnzimmer gedauert. Nun unternehme ich die ersten Gehversuche mit ihm, um zu erfahren, ob das gute alte Buch wirklich bald ausgedient hat, wie die Medien Prophezeien und die Werbung einen Glauben lässt.

Ich betrachte das Äußere des angeblichen Wunderdings, das das Buch bald obsolet machen will. In hellbraunes Leder gehüllt sieht es auf den ersten Blick eher wie ein herkömmlicher Terminplaner aus, erst nach dem Aufklappen sieht man die Technik, die begeistern soll: auf einer Größe kleiner als die eigene Hand und dünner als die meisten Bücher hat Sony seinen ebook-Reader geschaffen.

ebookreader_1

Nachdem der Powerknopf betätigt ist (Sony hat tatsächlich einen vollen Akku mitgeliefert), schaltete sich das Display an. Die erste Überraschung: Im Normalfall flimmert jeder Bildschirm, auf dem Sony ebook-Reader sieht die Schrift wie gemalt aus. Kein Verschwimmen, kein Blinken, kein unangenehmes Gefühl beim Lesen?

Das will ich genauer wissen. Ich scrolle durch die vorinstallierten Bücher. Leider ist das momentan wohl beliebteste ebook, Harry Potter, noch nicht auf den Reader gespielt. So bleibt für den ersten Test nur die Autobiografie von unserem ehemaligem Bundeskanzler Helmut Schmidt: Ein trockener Stoff, der digital aufgepeppt mein Interesse weckt. Ich blättere nicht von Hand oder mit einem Touch, sondern mit einem der knapp 20 übersichtlich angeordneten Knöpfe um, das Vorwort erscheint. Die Schrift verschwimmt wirklich nicht.

Ich finde die Vergrößerungstaste. Das klare Bild wird herangezoomt. Das Display zeigt nun nicht mehr eine ganze Seite, sondern nur noch einen kleinen Ausschnitt an. Die erste Verwirrung ist gestiftet, ich erkenne nicht mehr auf welcher Seite aus Schmidts Autobiografie ich mich gerade befinde. Also zoom ich schnell zurück auf Normalgröße, die Klarheit ist wieder hergestellt.

Nach der ersten Stunde an dem Gerät reibe ich mir die Augen. Für einen Philosophie, Geschichts- und Literaturstudenten ist diese Bewegung ganz normal und hängt nicht alleine mit dem Medium zusammen, auf dem gelesen wird. Vielmehr ist es eine nonchalante Haltung, die mir das Sammeln meiner Gedanken ermöglicht.

Ich frage mich: Ist es wirklich anders oder doch eigentlich ganz gleich? Bleibt das echte Buch aus Papier meine erste Wahl oder sind die Vorteile vom elektronischen ebook-Reader aus dem Hause Sony doch so groß, dass die Weltuntergangszeichner Recht behalten und nun die letzte Bastion des Intellektualismus, das geschriebene Wort auf festem und berührbarem weißem Grund aus Papier fällt?

Ich weiß nur soviel: Auf meiner VW-Bus-Tour an die baskische Atlantikküste wird mich der Sony-Reader begleiten. Statt Kilo schwerer Bücher stecke ich das kleine Wunderwerk der Technik einfach in meine Jackentasche und bin damit mobiler denn je. Doch bis zu meiner Abfahrt muss ich noch meine Lektüreliste für den Urlaub zusammenstellen. Dafür gehe ich jedoch nicht, wie sonst in die Bücherei oder den nächsten Buchladen, sondern surfe von zu Hause ein bisschen im Internet. Das bei weitem beliebteste ebook, Harry Potter, werde ich da mit Sicherheit wie von Zauberhand finden.

Ebookreader von Sony im Crashtest – Ebook-on-Tour.de startet

April2

Jetzt geht es los: Ebook-on-Tour.de ist online!

Im Mittelpunkt unserer neuen Seite steht der neue sog. Ebookreader von Sony. Mit dem neuartigen Gerät werden Ebooks endlich eine echte Alternative zum herkömmlichen Buch, denn: Mit dem Ebookreader hast du deine ganze Bibliothek dabei und kannst bis zu 200 Bücher bequem überall hin mit “on Tour” nehmen.

So zumindest die Werbung. Aber was ist von dem neuen Gerät wirklich zu halten? Ist es wirklich ein Ersatz zum Buch? Welche Funktionen bietet es, wie sieht es aus, wenn ich nachts ein Buch lesen möchte?

Viele Fragen, die wir hier klären wollen. Wir haben uns einen Ebookreader von Sony zugelegt und werden das Gerät nun auf Herz und Nieren dort testen, wo es vielleicht einmal in jedem Haushalt eingesetzt werden wird: Im Alltag. Alltag heißt für uns Studenten vor allem: An der Uni, in der Bibliothek, beim Nachbereiten und Vorbereiten von Seminaren und Vorlesungen – aber auch: Wenn wir durch die Weltgeschichte unterwegs sind und uns der Ebookreader davor bewahren soll, Berge von Büchern mitzuschleppen.

Ob der Ebookreader wirklich etwas taugt oder alles nur ein Hype ist, an den sich bald niemand mehr erinnern wird: Wir sind gespannt und wollen es herausfinden. Hoffentlich seid ihr dabei.

Newer Entries »