Der eBook Reader Sony PRS 600 Touch ist der eReader mit den meisten Funktionen, zumindest von denen, die ich bisher in der Hand gehalten habe. Neben einem Touchscreen bietet der PRS 600 eine Handschrifterkennung und eine virtuelle Tastatur um Notizen und Anmerkungen zu machen: Entscheidend für eBook Reader, wenn sie auch zum Arbeiten und nicht nur zum Lesen geeignet sein sollen.
Inzwischen hat unser Tester Thomas den eBook Reader auf Herz und Nieren getestet. In seinem zweiten Testbericht geht es heute um Akkulaufzeit, Notizfunktion und die wichtige Frage: Wie gut ist das Lesen mit dem Ebook Reader für die Augen?
Das Ectaco Jetbook: So klein wie ein gedrucktes Buch von Reclam
Wir haben den eBook Reader Ectaco Jetbook nach unserem Kurztest auf der Frankfurter Buchmesse jetzt auch in der Praxis getestet. Unser Tester Thomas erzählt in seinen Testberichten, wie es ihm mit dem eBook Reader in der Praxis ergeht. Hier sein erster Testbericht.
Der von Thomas getestete eBook Reader Ectaco Jetbook
Wir waren auf der Frankfurter Buchmesse! Trendthema dieses Jahr: Ebooks und Ebookreader. Die meisten Hersteller von Ebook Lesegeräten waren mit einem eigenen Stand vertreten – und zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Wir haben uns ein paar eBook Reader geschnappt und kurz getestet. z.B. den Ebookreader Jetbook von Ectaco:
Am Stand der holländischen Firma Ectaco haben wir den eBook Reader Ectaco Jetbook unserem Test unterzogen. Während Bildschirm und Menüführung überzeugen, vermissen wir bei diesem eBook Reader zahlreiche Features wie Notiz- und Suchfunktionen. Das macht das Ectaco Jetbook zu einer Lösung für diejenigen, die ein einfaches, mobiles Lesegerät benötigen.
Wir haben von Ectaco auch ein Testgerät bekommen, das sich nun im Praxistest erweisen muss. In Kürze werden hier auf Ebook-on-Tour.de die ersten Erfahrungsberichte zum Ectaco Jetbook veröffentlicht.
Ebook-on-Tour.de ist in den letzten Monaten etwas eingeschlafen – aber jetzt geht es weiter mit unserem eBook Reader Projekt. In der Zwischenzeit hat sich viel getan: Viele neue eBook Lesegeräte sind auf den Markt gekommen, immer mehr Buchhändler in Deutschland verkaufen inzwischen auch eBook Reader und eBooks. Derweil tüfteln die Hersteller weiter an der Technik: Die eBook Reader werden kompakter, stylischer, funktionaler – und bald wird es wohl auch die farbige E-Ink Tinte geben.
Einen besonderen Schub hat der eBook Reader Markt kürzlich durch die Ankündigung von Amazon bekommen, den Kindle künftig auch nach Europa zu verschicken. Bisher gibt es zwar nur englische eBooks, die man mit dem Amazon Kindle lesen kann – aber das könnte sich bald ändern, wenn Amazon einen Weg findet, mit der deutschen Buchpreisbindung adäquat umzugehen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Auch der Format-Krieg wird munter weiter ausgetragen. Die meisten Hersteller unterstützen inzwischen das ePub Format – aber Amazon würde gern sein eigenes Format durchsetzen. Auch die große Frage nach dem Digital Right Management wird weiter munter diskutiert. Wird es dieselbe Entwicklung wie bei der Musik geben?
Viele Fragen – wir wollen Antworten suchen und machen uns wieder auf den Weg. Inzwischen haben wir weitere Testgeräte erhalten, die wir gerade ausführlichen Tests unterziehen. Unsere Erfahrungen könnt ihr dann hier Blog lesen. Den Anfang machen der eBook Reader Cybook Opus, der Ectaco Jetbook eBookreader und der Amazon Kindle. Wir sind gespannt, wie es weiter geht – und hoffen, dass ihr dabei seid.
Mehrere Wochen habe ich den Sony Ebookreder PRS 505 nun ausgiebig getestet, auf Reisen, im Uni-Alltag und zu Hause. Nun ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen, um dem nächsten ebooker-on-tour die Möglichkeit zu geben, sich sein eigenes Bild von dem Gerät, das so viel verspricht, zu machen. Außerdem folgen in den nächsten Monaten weitere Testberichte zu den anderen gängigen eBook Readern.
Der Ebookreader Sony PRS 505 wirbt mit einer besonderen Mobilität und leichten Benutzung. Doch dann stellt sich die Frage, warum der japanische Hersteller auf das noch nicht wirklich weit verbreitete epub-Format für Dateien setzt und nicht auf das bekannte und leicht zugängliche PDF-Format zur Darstellung von Dateien?
Die Nachteile des des Ebookreaders Sony PRS-505 sind klein, dennoch plant Amazon genau in diese Lücke zu stoßen. Ein zu kleines Display und das Fehlen eines touch-Screens macht das Lesen von Zeitungen und das Arbeiten am Sony Ebookreader fast unmöglich.
Amazon plant nun die Revolution: Wie zahlreiche US-amerikanische Zeitungen berichteten – und noch mehr deutsche Web-Portale abschrieben – soll noch in diesem Jahr das Nachfolgemodell zum Kindle2 auf den Markt kommen, mit einem DinA4-Bildschirm, wodurch alle bisherigen Anzeigeprobleme gelöst werden sollen.
Die Verlage in den USA erwarten sich wahre Wunder: Die schon seit Jahren rückläufigen Abonnementen-Zahlen sollen mit Hilfe der neuen Technik und e-Paper-Abonnements stabilisiert werden. Über eine Mobilfunk-Schnittstelle soll der Besitzer des neuesten Kindle täglich die aktuelle Ausgabe der Zeitung seiner Wahl auf den Reader spielen können. Die lästige Papierfülle soll der Vergangenheit angehören.
Doch nicht nur die New York Times und Amazon hoffen auf diese Weise den dahinsiechenden Zeitungsmarkt retten zu können. Die auflagenstärkste US-Zeitung USA-Today und die englische Zeitung Financial Times stehen kurz vor einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Herrsteller Plastic Logic. 2010 soll ihr erster Ebookreader im DinA4-Format auf den Markt kommen und dank des Plastik-Gehäuses noch widerstandsfähiger sein als alle bisherigen Modelle auf dem Markt.
Das Zeitung-Lesen der Zukunft könnte auf diese Weise nicht nur umweltschonend, sondern Dank der wegfallenden Druckkosten auch noch um einiges billiger werden. Auf ein allumfassendes Arbeitsgerät müssen die User vorläufig allerdings noch warten.
Die erste Woche Universität ist hinter mich gebracht, ein erstes Zwischenfazit zur Benutzung des Ebookreaders Sony PRS 505 im Uni-Alltag kann gezogen werden. Es fällt durchwachsen aus.
Die Benutzung in Bibliotheken, das heißt um das mühselige Suchen im Bestand von gedruckten Büchern zu vermeiden, ist durchaus möglich – gerade in München. Die bayerische Staatsbibliothek ist vorne dabei, wenn es um ein umfangreiches Angebot von ebooks geht.
Mit zahlreichen Kooperationen baut die Stabi sukzessive ihr Angebot an eBooks aus. Mehrfachausleihen und eine übergreifende Begriffsuche sollen die größten Vorteile des digitalen Buches sein. Zudem können die Werke kinderleicht über den OPAC-Bestand gesucht werden, und anschließend direkt auf den Reader gespielt werden.
Zudem bietet die bayerische Staatsbibliothek einen kostenpflichtigen Dienst, den sogenannten eBook-on-demand an. Die Stabi bietet die Digitalisierung eines Buchesoder ihrer Wahl an -zumindest wenn das Erscheinungsdatum zwischen 1501 und 1900 liegt. Anschließend erhalten sie eine extra angefertigte einfache Text-Datei per E-Mail.
Wahrlich, die Technisierung des Campus schreitet unaufhörlich voran. Doch so lange es noch keine Download-Stationen für eBooks in Bibliotheken gibt, ist der heimische PC zum Arbeiten immer noch unabdingbar. Ein klares Minus.
Ist man jedoch ein notorischer zu Hause-Lerner oder kein Ortsansässiger und damit auf Fernleihe angewiesen, bietet der ebook-Markt viel. Und das Lesen auf einem E-ink-Tinten-Bildschirm wie auf dem des Sony PRS 505 Ebookreaders ist wesentlich Augen schonender als ein herkommlicher Flat-Screen: ein Plus.